Beschwerden in den Wechseljahren
Phytopharmaka , Homöopathika
und nicht verschreibungspflichtige Substanzen in der Menopause

Die Wechseljahre (Klimakterium) der Frau umfassen den Lebensabschnitt zwischen dem 45. und 55 Lebensjahr. Bereits im Zeitraum von 4-5 Jahren vorher, der Prämenopause, beginnt ein allmählicher, über Jahre gehendender, Abfall des Hormonspiegels. Bereits in dieser Zeit treten bei etwa 70% der Frauen Wechseljahresbeschwerden auf. Schließlich erfolgt die letzte Monatsblutung (Menopause). Meist kommt die Menstruation vorher schon unregelmäßig. Die hormonellen Umstellungen und die dadurch ausgelösten körperlichen Veränderungen, können zu den unterschiedlichsten, mitunter nur leicht spürbaren, bis stark beeinträchtigenden Begleiterscheinungen führen. Zwei Drittel der Frauen spüren deutlich, dass sie in den Wechseljahren sind.

Häufigste Wechseljahresbeschwerden:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
  • Herzbeschwerden (Herzklopfen).
  • Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.
  • Schlafstörungen
  • Angst, Depressionen, Reizbarkeit.
  • Vaginale Trockenheit, Scheidenentzündungen.
  • Zyklusstörungen.
  • Das Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund), oder Arteriosklerose
    (Arterienverkalkung) zu erkranken, steigt an.

Was Sie tun können

Bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden werden üblicherweise Hormonpräparate verordnet, die die vom Körper nicht mehr produzierten Hormone ersetzen sollen.
Manche Frauen haben Bedenken eine Hormonersatztherapie (HRT) durchzuführen. Dabei ist heute der Nutzen einer Behandlung mit Östrogenen und Gestagenen zur Abschwächung typischer Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und ähnlichem bewiesen. Die Nutzen-Risikoabwägung einer HRT über die Wechseljahre hinaus wird zur Zeit noch diskutiert.
Bei leichteren Beschwerden oder bei Frauen, für die eine Hormonersatztherapie nicht in Frage kommt, oder die diese grundsätzlich ablehnen, sind unterschiedliche nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel beispielsweise aus der Pflanzenheilkunde, sogenannte Phytopharmaka, oder auch Homöopathika einsetzbar.

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